Nextmarkets-Gründer Dominic Heyden und Manuel Heyden (von links)

Jetzt kann es losgehen mit dem echten Trading-Geschäft: Das Kölner FinTech-Startup Nextmarkets gibt bekannt, dass es mit seiner maltesischen Tochterfirma die Zulassung als Wertpapierhandelsbank erlangt hat. Kunden sollen damit nach Unternehmensangaben im Laufe des ersten Quartals 2018 ein Konto eröffnen und mit Echtgeld handeln können. Bisher sei das auf der Plattform nur mit virtuellem Geld möglich gewesen.[contentad keyword=“adsensegs1″ align=“left“]

2014 gründeten die Brüder Dominic und Manuel Heyden die Firma, für die mittlerweile 21 Mitarbeiter in Köln und neun auf Malta arbeiten. Das Fintech bietet eine E-Learning-Plattform an, die Kunden den Handel an der Börse erleichtern soll. Mit Hilfe von Experten sollten Nutzer des Portals lernen können, wie der Handel mit Aktien, Devisen, Anleihen und Rohstoffe funktioniert. Dafür beschäftigt das Fintech 14 aktuell Trading-Experten, die Tipps und Anlagestrategien erklären.

„Wir Menschen haben heute für alles einen Coach, nur an der Börse agieren wir irrational und unausgebildet. Mit unserem Curated-Investing-Ansatz ist der aktiv agierende Privatanleger nicht mehr auf sich alleine gestellt, sondern wird von Profis begleitet, die teilweise seit über 25 Jahren professionell an den
Märkten handeln“, lässt sich Mitgründer Heyden in einer Pressemitteilung zitieren.

Gut angekommen ist dies bereits bei Investoren – auch ein recht bekannter ist darunter. Denn der Facebook-Investor und Paypal-Mitgründer Peter Thiel hat sich bereits vor zwei Jahren an dem Startup beteiligt. Gemeinsam mit dem Fintech-Inkubator Finlab und dem Family Office des österreichischen Unternehmers Falk Strascheg investierte Thiel damals 3,5 Millionen Euro.

Bild: Nextmarkets